Tödi West

30.03.-01.04.2022

Technik    schwierig                   Kondition   Mittel

 

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Der Tödi im Sommer 2020, rechts der Chli Tödi, dazwischen unser Abfahrtsgelände Tödi West
Der Tödi im Sommer 2020, rechts der Chli Tödi, dazwischen unser Abfahrtsgelände Tödi West

Aprilscherz oder was? Keine Sorge, den Tödi besteigen wir nicht mit aufgebundenen Skiern über die Westflanke. Eines unserer Ziele ist der kleine Gupf am Fusse des Westgrates und befahren wollen wir die rassigen Nordhänge zwischen Chli Tödi und dessen wesentlich mächtigerem Nachbar.

Starten werden wir zu unserer Runde auf dem Fisetenpass, als erster Gipfel bietet sich der Gemsfairenstock 2971 an mit Ziel Planurahütte.

Am Tag darauf gleiten wir über den Sandfirn auf ca. 2400 hinunter. Hier zweigen wir rechts ab und steigen über Bänder und Rinnen dem Chli Tödi entgegen. Im Ausläufer des Westgrates liegt unser Ziel, eine winzig kleine Erhebung, welche auch im Bild gut zu sehen ist. Die Abfahrt verspricht auf der Karte viel, bei guten Schneebedingungen kann das hammermässig geil werden. Gut 100 Meter weiter unten schnallen wir nochmals die Felle an, um vom Ober Sand über die Beggilücke zur Claridenhütte zu gelangen.

Für einen tollen Schlusspunkt bietet sich das Tüfelsjoch an, bei günstigen Verhältnissen lohnt sich der Abstecher zum 3070 Meter hohen Bocktschingel. Am Tüfelsjoch muss gegen Norden abgeklettert oder abgeseilt werden, sicher eine der Stellen, die den Schwierigkeitsgrad S rechtfertigen. So schlimm ist es dann auch wieder nicht. 

Die erstklassige Abfahrt zurück nach Urnerboden bietet zwei Varianten ohne Blauen Strich an auf der Skitourenkarte, hoffentlich lässt die Lawinensituation das Befahren einer dieser rassigen Linien zu. 

 

Mittwoch

Anreise zum Urnerboden, Fahrt mit der Luftseilbahn zu Fisetenpass. Aufstieg zum Gemsfairenstoch und kurze Abfahrt hinunter auf den Claridenfirn. Über den flachen Gletscher steigen wir zur Planurahütte auf.

Aufstieg 1200 Hm, Abfahrt 300 Hm, Marschzeit ca. 5 Std.

 

Donnerstag

Nach dem Frühstück sausen wir Richtung Hinter Stäfeli ab, dann folgt der Aufstieg zum Hubel nahe P. 3064. Von der Topografie her macht die Abfahrt  ein gutes Bild, wen der Schnee mitmacht, wird der eine oder andere Jauchzer fällig. Auffellen zur Beggilücke und sich dabei freuen auf einen kühlen Schluck in der Claridenhütte.

Aufstieg 1260 Hm, Abfahrt 1700 Hm, Marschzeit 5-6 Std.

 

Freitag

Der Bocktschingel ist ordentlich steil und verlangt eine stabile Schneedeck. Kurze Abfahrt und Traverse zum Tüfelsjoch. Mit aufgeschnallten Skis seilen wir in die Nordflanke ab und gönnen uns im Anschluss die fantastische Abfahrt nach Urnerboden

Aufstieg 700 Hm, Abfahrt 1800 Hm, Marschzeit 3 Std.

 

 

Teilnehmer          3-5

Übernachtung   Planurahütte und Claridenhütte beide SAC

Kosten                  Fr.760.-

Inbegriffen          Organisation, Leitung durch Bergführer, Hp in den Hütten

Nicht inklusive    Aufpreis für SAC-Nichtmitglieder, Luftseilbahn, und Getränke

 

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